VBGR Senioren

Die Senioren des VBGR sind in der dbb bundesseniorenvertretung organisiert

Unter dem Motto „Wandel und Kontinuität im Spiegel der Gesellschaft“ hat der Vorstand des VBGR seinen Ehrenvorsitzender Jürgen Mume zum Seniorenbeauftragten ernannt. Mit diesem Schritt wollte der Vorstand den Interessen der Ruheständler größeres Gewicht verleihen.

Mit Jürgen Mume haben wir einen erfahrenen Gewerkschafter mit besten Verbindungen in den gesamten dbb für diese wichtige Aufgabe gewinnen können, sagte der Bundesvorsitzende Franz Gotsis.

Hauptversammlung der dbb bundesseniorenvertretung am 8. und 9. April 2019

„Die durch den 2. Bundesseniorenkongress neu zusammengesetzte Geschäftsführung hat im dbb schnell Anerkennung gefunden“, konstatierte der Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung Dr. Horst Günther Klitzing in seinem Bericht. Die Themenpalette, mit der sich die dbb Senioren in den kommenden viereinhalb Jahren beschäftigen werde, ergebe sich aus den Beschlüssen des 2. Bundesseniorenkongresses und aus aktuellen seniorenpolitischen Entwicklungen. So werde die dbb bundesseniorenvertretung konkrete Vorschläge zur aktuell diskutierten Grundrente gründlich prüfen - insbesondere im Hinblick auf die Frage der Generationengerechtigkeit.

„Nicht nur in diesem Punkt ist es wichtig, dass sich die Generationen nicht gegeneinander ausspielen lassen. Darin sind wir uns auch mit der dbb jugend (Bund) einig, seit wir uns im Januar 2019 erstmals getroffen haben“, so Klitzing. Weiter bleibe die Rentenpolitik Dauerthema: „Dass die Angleichung der Rentenwerte Ost an die im Westen Deutschlands erst zum 1. Juli 2024 zu erwarten ist - 35 Jahre nach der Herstellung der Deutschen Einheit - bleibt äußerst unbefriedigend.“ Für die Seniorinnen und Senioren im dbb habe auch das Thema Pflege einen besonders hohen Stellenwert.

Der stellvertretende Vorsitzende der dbb bundesseniorenvertretung Klaus Klaus-Dieter Schulze bezog sich auf den Siebten Altenbericht der Bundesregierung und verwies auf die aktuelle Diskussion zur Deckelung der sogenannten Hotelkosten in Pflegeheimen, die von den Betroffenen selbst zu tragen sind. Weitere Teilaspekte des Siebten Altenberichts wie „Wohnen im Alter“, „Ärztliche Versorgung“ oder „Mobilität“, mit denen vorrangig die Kommunen angesprochen seien, würden alle Beteiligten wohl noch über Jahre beschäftigen.

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